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Unterwegs zu mir selbst
„Man muss, solange man lebt lernen, wie man leben soll.“
Lucius Seneca
Bildungshaus Schloss Puchberg
Seminar für Männer
11. – 13. Mai 2012
Eine offene Frage
Auf die Frage: wer bist du? antworte ich meist mit meinem Namen.
Sagt das schon alles?
Die Frage bleibt: wer bin ich denn?
Mit der Nennung des Namens, des Wohnortes, des Berufes, des Familienstandes ist noch lange nicht alles gesagt.
Die Frage bleibt offen.
Meine Herkunft
Meine Herkunft, meine Prägungen, meine Werte und Einstellungen, meine inneren Bilder prägen mich. Sie habe ich „geerbt“. Und wie führen sie mich?
Welche will ich verändern?
Meine Fähigkeiten und meine Eigenarten gehören zu mir. Manche mag ich und manche nicht.
„Leben ist immer jetzt. Es gibt niemals ein Später.“
Marc Aurel
Ich habe mich entwickelt
Eine weitere Antwort ist: Ich bin der, der ich geworden bin.
Durch Begegnungen, Erfahrungen, Krisen und Erfolge, durch Einsehen und Nachdenken habe ich mich entwickelt.
Das Leben hat mich geformt.
Darüber lohnt es sich, nach zu sinnen. Und mit anderen zu reden.
Dann stellt sich eine weitere Frage: was wollte ich denn werden? und was ist aus mir geworden?
Wie schaue ich im Rückblick auf meine Ideal- Vorstellungen, auf meine Lebens – Träume, auf existentielle Wünsche, auf meine Pläne?
Und auf die unterschiedlichen „Ergebnisse“?
Welche Stimmung und innere Einstellung erwächst aus dieser Einsicht?
Auch dafür ist wieder genügend Raum.
„Leben kann man nur vorwärts, das Leben verstehen nur rückwärts.“
Sören Kierkegaard
Ich will weiter wachsen
„Der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.“
Leo Tolstoi
Was will ich noch werden?
Welche Ziele, Visionen und Pläne habe ich für den Rest meiner Lebenszeit?
Worauf will ich hin leben? Und am Ende zurückschauen können?
Was trägt mich wirklich?
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